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Sonntag, 17. April 2011

Team komplett!

Das Kollegium des RPI der EKHN v.l.n.r.: Wolfgang Wendel, Gabriele Sies, Christine Weg-Engelschalk, Anne Klaaßen, Annegret von Dahl, Kristina Augst, Uwe Martini und Harmjan Dam

Schönberger Heft erschienen!

Schönberger Hefte 1 / 2011
Nr. 153, 41. Jahrgang





- Das neue Religionspädagogische Institut der EKHN - Ziele, Aufgaben, - Arbeitsvorhaben, Stellen

- Dressler: Religion und Allgemeinbildung

Editorial - Harmjan Dam

»Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden« (Joh 16, 20) Der Weg von Schönberg nach Dietzenbach - Uwe Martini

Religion und Allgemeinbildung. Plädoyer für die Zweckfreiheit religiöser Bildung - Bernhard Dressler

Sieben Herausforderungen, denen sich ein zukünftiger Religionsunterricht stellen muss - Eberhard Stock

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Erfahrungen und Evaluation - Lothar Kuld

Der Hamburger Weg. Religionsunterricht für alle in evangelischer Verantwortung - Hans-Ulrich Kessler

Wegzehrung für Religionspädagogen: Ausbrechen - einmal ist es gelungen - Harmjan Dam

Register der Schönberger Hefte für den 40. Jahrgang 2010 - Harmjan Dam

zum Heft...

Kristina Augst neue Studienleiterin in Darmstadt

Damit ist das Team nun fast komplett. Kristina Augst ist nach langem Weg zur Studienleiterin in Darmstadt ernannt worden.


Kristina Augst ist die letzte, die zum neuen Team des RPI gestoßen ist und gleichzeitig die Jüngste im Bunde. Im Februar wurde sie von der Kirchenleitung zur Studienleiterin der regionalen Arbeitsstelle des RPI in Darmstadt berufen. Kristina Augst war zuvor Schulpfarrerin mit einem Seelsorgeauftrag an einer Frankfurter Beruflichen Schule und hat sich dort besonders um die Schülerinnen und Schüler im Berufsgrundbildungsjahr gekümmert. Kristina Augst bringt Erfahrungen in Schulsozialarbeit mit und hat sich intensiv mit Genderfragen und den Entwicklung feministischer Theologie beschäftigt.


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Die´Eröffnungsfeier

Am 12.4.2011 fand die offizielle Eröffnungsfeiern statt. Es war eine angemessene und fröhliche Feier. Wir waren erleichtert, das alles gut gegegangen ist.


Eiune Fotostrecke...

Die Räume sind tatsächlich fertig geworden

Eine Stunde vor Beginn, gingen die Elektriker. Aber die Räume sind sehr angenehm und freundlich geworden. Hier ist gut arbeiten. Hierher kommt man gerne.

Die Fotostrecke zu den Räumen ...



Eine Beschreibung der Räume...

Montag, 11. April 2011

Morgen Kinder wirds was geben...

Wir schaffen es tatsächlich. Die letzten Möbel werden zwar erst morgen geliefert, und die handwerker sind immer noch nicht fertig, aber es sieht so aus, als ob um 14 h die Presse kommen könnte und wir um 15 h mit der Feierstunde zur Eröffnung starten können. Meine Güte!

Montag, 28. März 2011

Newsletter 119 / April 2011 erschienen

INHALT

1. Hoffnung in der Welt!
2. Umzug
3. Fotos
4. Projektstelle Konfirmandenarbeit
5. Postgradierten Studiengang Religionspädagogik
6. Konfirmandenarbeit
7. Veranstaltungen
8. 45 Predigten von Martin Niemöller erstmals veröffentlicht
9. Studienreise nach Israel!
10. Fundsachen im Web
11. Jesus
12. Praxisideen Religion: Gott und die Welt
13. Die besondere Seite: "Die Schrift im Bild"
14. Computerspiele im Unterricht und sonst so...
15. Videos
16. Der besondere Tipp: Temponaut
17. Humor und Absurdes


1. Hoffnung in der Welt!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Heute morgen habe ich getauft. Eine Konfirmandin von - ach wer weiß wie lange her- hatte mich in Facebook entdeckt. Wir hatten uns aus den Augen verloren und nun hatte sie gefragt, ob ich bereit wäre, ihre Tochter zu taufen. Sie hat etliche Jahre im Ausland gelebt, gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Nun lebt sie im Süden. Die Vorbereitung der Taufe hat mir selbst einige Gedanken geklärt. Wir taufen auf den Namen Gottes, der diese Welt geschaffen hat und erhalten will; auf den Namen Christi, der mit seinem Tod für das Leben der Schöpfung eingetreten ist und auf den heiligen Geist, der das Leben auf der Welt erneuert - immer wieder. Also ist die Taufe ein Bekenntnis, das Hoffnung in dieser Welt ist - trotz Fukushima und trotz Libyen. Wenn das nicht gilt, wenn wir nicht bekennen und vertrauen, dass Hoffnung in der Welt ist - könnten wir aufhören, Kinder zu taufen. Ich habe die kleine Oliveea getauft in der Hoffnung, dass sie in eine Welkt hineinwächst, in der solche Ereignisse wie in Japan nicht mehr stattfinden können, und in der es keine Kriege mehr geben wird. Völlig naiv?
Nein, wahrscheinlich gibt es nichts Realistischeres als diese Hoffnung, weil nur diese Hoffnung Wirklichkeit schafft.
Lassen Sie uns dazu beitragen, im Religionsunterricht und in der Konfirmandenarbeit, dass Kinder und Jugendliche diese Hoffnung entdecken.

Es grüßt sie
Uwe Martini, Direktor des RPI

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Dienstag, 22. März 2011

Die Baustelle

So sah die Baustelle unserer neuen Räume noch vor zwei Wochen aus.




Bilderstrecke

Umzug nach Dietzenbach 22.3.2011

In der Woche vom 14. März kam der Umzugswagen, um die Bibliothek aus Schönberg abzuholen. Und am 21. März wurden die Büros der Studienleiter, Geschäftsführer und der Mitarbeiterinnen des Sekretariates in den Wagen verfrachtet, in Dietzenbach wieder ausgepackt und nun dort an neuem Ort wieder aufgebaut.

Wir hoffen, dass wir am 28. März wieder normal arbeitsfähig sind. Heute, am 22. März wurde das Netzwerk konfiguriert, die Telefonanlage ist nun endlich angeschlossen, auch das Faxgerät funktioniert. Die Kaffeemaschine hat den Weg noch nicht gefunden, aber das Dekanat Rodgau aus dem 2. Stock hilft solidarisch aus.

Noch ist alles ein Riesenprovisorium. Der Eingangsbereich ist mit großen Staubwänden von den restlichen Wänden abgetrennt. Das Büro des Sekretariates wird erst kurz vor der Eröffnung fertig, bis dahin arbeiten Frau Petter und Frau Hartauer vom zukünftigen Büro des Konfi-Beauftragten. Es wird knapp werden mit der Eröffnung. Die Türen sind noch nicht geliefert, die Decke ist noch nicht da... Die nächsten Tage wird gehämmert und gebohrt und gerückt und ausgepackt...
Aber es nimmt Konturen an. Und es kann richtig gut werden. Es kann ein Ort werden, an dem es angenehm zu arbeiten ist.



Bilderstrecke: Der Umzug (22.3.2011)


Die neue Adresse:
RPI der EKHN
Theodor - Heuss - RIng 52
63128 Dietzenbach
E-Mail: info@rpi-ekhn.de
Auch per Telefon und Fax sind wir erreichbar:
Telefon: 06074 - 482 88 - 0 (Zentrale)
Fax: 06074 - 482 88 - 20

Am 12. April feiern wir offiziell die Eröffnung der neuen Räume. Am 30. Mai laden wir alle Interessierten ein zu einem "Tag der Offenen Tür" von 15 - 18 Uhr.
Kommen Sie vorbei!



Das neue Team des RPI

Luther in Dietzenbach

Der kleine Luther hat sich die neuen Räume des RPI in Dietzenbach angeschaut.

Bilderstrecke

Dienstag, 8. März 2011

Newsletter 118 / März 2011 erschienen

Newsletter des RPI der EKHN, Nr. 118 / März 2011

1. Das, was zählt!
2. Passion
4. Tipp des Monats
3. Postgradierten Studiengang Religionspädagogik
5. Empfehlungsliste Konfirmandenarbeit
6. Studienreise nach Israel!
7. Veranstaltungen
8. Neue Materialien
9. Brauch - Wiki
10. Fundsachen im Web
11. Videos, Filme und mehr...
12. Praxisideen Religion: Gott und die Welt
13. Blogs
14. Dressler
15. Humor und Absurdes




1. Das, was zählt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Wir sind im RPI zur Zeit schwer im Stress. Der Umzug der Geschäftsstelle nach Dietzenbach steht an (dazu mehr im Newsletter April). Gleichzeitig läuft die Programmplanung für das kommenden Jahr, unsere offenen Stellen sind in Besetzungsprozessen, die konzeptionellöe Arbeit ist in Fahrt gekommen, das neue Schönberger Heft muss fertig gemacht werden..... Puh!

Manchmal kommt man schon ins Nachdenken, wofür man das eigentlich alles macht. Ich bin sicher, Ihnen geht es - manchmal oder oft - auch so. Auch wenn Sie nicht umziehen, Programmplanung machen und all dies, aber bei Ihnen steht möglicherweise Anderes auf dem Tagesplan, Anderes, das aber dieselben Effekte zeitigt: Warum machen wir das eigentlich alles?

Mir fällt eine Geschichte aus einer Religionsunterrichtsstunde ein, Teil eines Unterrichtsbesuches, den ich vor einiger Zeit machen durfte. Ich erzähle Ihnen diese kleine Geschichte, um uns alle daran zu erinnern, warum wir diese ganze Arbeit mit Neustrukturierung und Konzeptentwicklung und Strategieformulierung überhaupt machen. Es gibt dafür keinen anderen wirklichen Grund:

Religionsunterricht in einer 4. Klasse . Es geht um die Die Geschichte des blinden Bartimäus, der von Jesus geheilt wird. Die Lehrerin fragt, warum die Menschen nun so freundlich mit Bartimäus umgehen, wo sie ihn vor seiner Heilung doch schikanierten oder übersahen. Ein kleiner Junge meldet sich eifrig: "Weil der Jesus sie sonst alle blind gemacht hätte". Ein Moment Stille, Verblüffung im Gesicht der Lehrerin. Was sagt man denn dazu? Aber der Junge hat genau uns sehr tief verstanden, um was es geht: Bartimäus hat in Jesus einen Freund gewonnen und der ist stark, stärker als die anderen. Und nun geht es bei Bartimäus so zu wie eben vor 10 Minuten noch auf dem Schulhof: Freunde halten zusammen. Wie gut, dass ich einen starken Freund habe, zumindest stärker als die anderen. Ich sonne mich in dessen Schutz.

In der gleichen Unterrichtsstunde ging es später darum, wie nun das Leben des Bartimäus weitergeht, nach der Begegnung mit Jesus und nach seiner Heilung. Klar, die Lehrerin zielte darauf ab, dass Bartimäus - nun in der Nachfolge Jesu - erzählen wird von seinen Erlebnissen mit diesem Prediger und Heiler. Wieder meldet sich ein Schüler: "Der Bartimäus wird jetzt ein ganz reicher Kaufmann!"; "Ja wieso das denn?"; "Weil Sie doch gesagt haben, das Treffen mit Jesus hat alles anders gemacht. Früher war Bartimäus arm, jetzt wird er reich".

Es ist ein Privileg, Religion in unseren Schulen unterrichten zu dürfen. Und es ist ein Privileg, den Lehrkräften bei dieser Arbeit zur Seite stehen zu können. Es ist nicht immer leicht, aber es macht reich und es macht Freude. Kinder zu fördern, wenn diese sich "Ihren Reim" machen auf die alten Geschichten der Bibel, damit sie sich ihr eigenes Leben besser "zusammenreimen" können.

Nur darum geht es. Nur darum machen wir das alles. Deshalb lohnt es. Gut, sich manchmal daran zu erinnern.

Es grüßt sie
Uwe Martini, Direktor des RPI

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Freitag, 25. Februar 2011

Entwicklung eines Postgraduierten Masterstudienganges Religionspädagogik

Ausgehend von sich verändernden Bedarfen hat die Leitung des Studiengangs Religionspädagogik in Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung der EKHN, dem Pädagogisch- Theologischen Institut Kassel und dem Religionspädagogischen Institut der EKHN das Projekt eines Masterstudiengangs Religionspädagogik mit dem Beginn im Wintersemester 2011/12 erarbeitet. Diese Entwicklungsarbeit zeigt eine Konkretion der Zukunftsaufgabe für Bildung und Hochschulbildung: lebenslanges Lernen entlang der sich verändernden Bedingungen beruflicher Praxis zu bieten.

http://www.rpi-ekhn.de/cms/index.php?id=753

Samstag, 5. Februar 2011

Newsletter 117 / Februar 2011 erschienen

INHALT

1. Ein alter Film
2. Empfehlungsliste Konfirmandenarbeit
3. Christine Weg-Engelschalk neue Studienleiterin in Gießen
4. Einladung zum KonFi-Tag beim DEKT 2011
5. Die besondere Veranstaltung: Karma und das Tun-Ergehens-Gesetz
6. Aus dem Institut
7. Veranstaltungen
8. Neue Materialien
9. Arbeit mit Konfis
10. Fundsachen im Web
11. Mauer 2011
12. Praxisideen Religion: Gott und die Welt
13. Rezensionen
14. Humor und Absurdes




1. Ein alter Film
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Nach langen Jahren der Suche habe ich endlich den Film "Der Aufstand" als VHS Cassette in einem Filmantiquariat gefunden. Der Film von Peter Lilienthal (Kamera: Michael Ballhaus) basiert auf einem Roman von Antonio Skarmeta, der auch das großartige Buch "Mit brennender Geduld" über Pablo Neruda geschrieben hat. Die Erzählung von Skarmeta wiederum basiert auf den Erzählungen der Einwohner von León in Nicaragua über die letzten Jahre des Befreiungskrieges gegen die Somozadiktatur. Ein Teil der Schauspiel sind Laienschauspieler und spielen ihre eigene Geschichte. Während der Dreharbeiten gab es allabendliche Gesprächsrunden mit Einwohnern, Schauspielern und Filmemachern vor Ort an den Originalschauplätzen. Besonders ging es immer wieder um die Frage nach dem Verhältnis der tatsächliche Geschichte und der im Film erzählten Geschichte. Ich habe Anfang der 80er Jahre die nicaraguanische Uraufführung des Filmes in Nicaragua im Cine Gonzalez in León, direkt an der Plaza Central miterleben dürfen. Peter Lilienthal war mit dabei und es ergab sich nach dem Film eine lebhafte Diskussion mit den Menschen aus León. Der Film zeigte ihre Geschichte und diese war gerade mal fünf Jahre alt. Dieser biographische Anker machte den Film so interessant für mich und besonders eindrücklich im Gedächtnis blieb mir die Erzählung, wie die Bevölkerung die Kaserne der Nationalgarde stürmte. Man benutzte einen Löschwagen der Feuerwehr, füllte den Wassertank mit Benzin und parkte den Löschzug mehrere Blocks von der Kaserne entfernt. Die Häuser im Leoner Stadtkern sind alte Kolonialhäuser, sie stehen direkt aneinandergebaut. Von der Straße her sieht man nur eine zusammenhängende Fassade, innen drin sind es Innenhöfe. Die Menschen aus León brachen nun Löcher in die Mauern ihrer Häuser und verbanden diese - von der Straßenseite her unsichtbar- miteinander. Ich selbst habe mehrere Jahre noch in einem Haus gelebt, mit einem Loch in der Wand, Zeuge jener Ereignisse. Durch die Häuser und Höfe, miteinander verbunden - wurden nun die Schläuche geführt, bis sie in dem Haus gegenüber der Kaserne hervorkamen. Statt "Wasser marsch!" wurde auf das Gebäude der Kaserne aus vollen Rohren Benzin gespritzt. Dieses wurde angezündet, die Nationalgarde hatte keine Chance. Solche kleinen (authentische) Geschichten erzählt der Film. Die Nicaraguaner sind bis auf den heutigen Tag stolz auf ihren Erfindungsreichtum im Widerstand gegenüber einer hochgerüsteten und militärisch weit überlegenen Armee. Zu Recht. Als ich nun den Film wiedersah, waren es überraschenderweise gar nicht diese kleinen Erzählungen des Widerstandes, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen und auf die ich mich gefreut hatte, sie wiederzusehen. Es waren die Lebensgeschichten, die Lilienthal und Skarmeta in dem Film erzählten, die mich faszinierten und zum Nachdenken brachten: Agustin, ein Jugendlicher ist Mitglied der Nationalgarde und ernährt damit seine Familie, die sich aber dem sandinistischen Widerstand zugerechnet hat. Der Vater ist arbeitslos. Das Regime investiert in Agustin und bildet ihn aus. Sein Vater will, das er desertiert, wohlwissend, dass damit die Wut des Regimes ihn, seine Familie und die Nachbarschaft treffen wird und zwar auf brutalste Art und Weise. Agustin argumentiert dagegen: Er hat ja noch nie getötet; er ist Fernmeldetechniker, nicht Soldat; er ist in der Guardia, um seine Familie zu finanzieren; in einem Jahr soll er in die USA geschickt werden zum Studium. Die Vorteile, die er hat, sind enorm und in der Tat, hat er selbst "keine Schuld auf sich geladen". Er hat nicht gemordet, war an keiner der brutalen Aktionen aktiv beteiligt, nur als Zuschauer und als Fahrer, als Techniker. Der Film erzählt, dass er desertiert, sich dem Widerstand anschließt und am Ende stirbt. Dann denke ich an Ägypten heute, die Demontrationen gegen Mubarak. Gestern war es "ruhig",so die Nachrichten. Vorgestern gab es Tote. Wieviel wert sind uns eigentlich unsere Überzeugungen? Und auf diese Frage fokussiert: Was bringen wir unseren Kindern bei, unseren eigenen Kindern zuhause und den Kindern und Jugendlcihen, die uns in Schule und Gemeinde begegenen im Unterricht, in der KA, in der Jugendarbeit? In der Konfi-Studie haben uns die Jugendlichen attestiert, dass unsere Inhalte wenig mit ihren Lebensvollzügen zu tun hat. Bislang haben wir - wenn wir über dieses Ergebnis nachgedacht haben - gefragt, ob unsere Inhalte in der Konfiarbeit geändert werden müssen, näher an die Alltagswirklichkeiten der Jugendlichen. Vielleicht sind es aber gar nicht die falschen Inhalte. Vielleicht sind die Lebensinhalte, die wir als wichtig proklamieren auch in unserem Leben, zu wenig in ihrem Konsequenzen spürbar. Was kommt bei den Jugendlichen an? Was macht es aus, Christ zu sein? Wieviel wert sind uns unsere Überzeugungen?

Es grüßt sie - nachdenklich
Uwe Martini, Direktor des RPI

zum Newsletter... http://www.rpi-ekhn.de/cms/index.php?id=741

Sonntag, 23. Januar 2011

Christine Weg-Engelschalk ist neue Studienleitein in Gießen

Christine Weg-Engelschalk ist die neue Studienleiterin in der regionalen Arbeitsstelle Gießen des Religionspädagogischen Institutes (RPI) der EKHN.

Die bisherige Schulpfarrerin wurde am 16. Dezember 2010 von der Kirchenleitung der EKHN in ihr neues Amt für die Dauer von sechs Jahren berufen. Am Mittwoch, den 19.1.2011 hat auch der Pfarrerausschuss die Ernennung von Christine Weg-Engelschalk bestätigt.

Damit ist sie die siebte Studienleiterin des im August vergangenen Jahres neu geschaffenen RPI und übernimmt nach Frankfurt, Herborn und Nassau nun die vierte regionale Arbeitsstelle. Somit bleibt nur noch in Darmstadt eine Studienleiterstelle vakant. Auch dort ist der Bewerbungszeitraum bereits abgelaufen und das Besetzungsverfahren läuft, sodass das RPI zum Sommer komplett sein wird und in vollem Umfang seine Arbeit aufnehmen kann.


Direktor Uwe Martini: “Auf die Gießener Stelle haben sich unerwartet viele Bewerberinnen und Bewerber mit zum Teil beeindruckendem Kompetenzprofil gemeldet. Das hat uns sehr gefreut. Mit Frau Weg-Engelschalk hat die Kirchenleitung eine Kollegin beauftragt, die gut in unser Team passt und für die anstehenden Aufgaben sehr gut ausgerüstet ist.“

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Mittwoch, 19. Januar 2011

Empfehlungsliste Konfi-Material

Das RPI der EKHN hat eine neue Empfehlungsliste erarbeitet und veröffentlicht, auf der alle empfehlenswerten Werke, Bücher und Materialien zur Konfirmandenarbeit kommentiert aufgelistet sind, ausserdem gibt es einen Index der wichtigsten KA Zeitschriften und Internet Links. Diese Liste wird jährlich aktualisiert. Sie erhalten Sie im Download als PDF Datei.



Sie erhalten Sie auch als Print gegen einen Unkostenbeitrag in unserem Shop.

Donnerstag, 6. Januar 2011

RPI Newsletter Januar erschienen!




 

















Inhalt:

1. Zum neuen Jahr
2. InfoBuch 30 erschienen!
3. Bibelhaus Neu-Eröffnung verzögert sich!
4. Nachlese zu Weihnachten
5. Pferdeflüstern – Lehrerflüstern
6. Fundsachen im Web
7. Und wieder mal: Die Bibel
8. Neue Materialien
9. Die besondere Seite: Neu-machen.de und Geistreich.de
10. Zum Neuen Jahr
11. Schönberger Verein: Wir machen weiter!
12. 2011 Jahr der Taufe
13. Praxisideen Religion: Gott und die Welt (Vorankündigung)
14. Humor und Absurdes



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http://www.rpi-ekhn.de/cms/index.php?id=740

Dienstag, 21. Dezember 2010

InfoBuch 30

Volker Dettmar schreibt im Vorwort zu seinem neuen InfoBuch: "Weihnachten naht mit langen Schritten, die Geschenkefrage wird dringender, sowohl aktiv als auch passiv: Was schenke ich, was lasse ich mir schenken?
Kurz vor dem Fest also eine kleine Hilfe. Glücklicherweise hat es die neueste CD des Babenhäuser Pfarrerkabaretts rechtzeitig in die Regale geschafft, eine Bank in Sachen Geschenk. Die Buchhinweise sind manchmal etwas „off topic“, was aber Unsinn ist, denn es gibt kaum etwas, worauf sich der theologische Welterklärungshunger nicht bezieht." 

Aus dem Inhalt: 

  1. Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrerkabarett, Moses war ein Mehrteiler, CD
  2. Christian Kracht, Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten, dtv
  3. Hans-Ulrich Keller, Kosmos Himmelsjahr 2011
  4. Hans-Martin Lübking, Kursbuch christlicher Glaube, Gütersloher Verlagshaus
  5. Andreas Eschbach, Ein König für Deutschland, Lübbe
  6. Verena Schmitt-Roschmann, Heimat, Neuentdeckung eines verpönten Gefühls, Gütersloher Verlagshaus
 http://www.rpi-ekhn.de/cms/index.php?id=414

Samstag, 11. Dezember 2010

Aus dem Jahresbrief des "Schönberger Vereins":

"... Nun ist die Entscheidung für eine neue Struktur gefallen und es ist uns ein Anliegen, die Arbeit in dieser neuen Struktur engagiert und konstruktiv zu begleiten und zu unterstützen. Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer hatte die Landeskirche ja zu Beginn des Schuljahrs über die RPAs und die Staatlichen Schulämter über die Veränderungen informiert. Voraussichtlich ab März/April 2011 wird das gewandelte Religionspädagogische Institut (RPI) nun am neuen Standort in Dietzenbach seine Tore öffnen und mit und über seine regionalen RPIs die religionspädagogische Arbeit im Bereich der EKHN fortführen und weiterentwickeln. Diese Arbeit und den damit verbundenen Entwicklungsprozess wollen wir mit dem Verein auch weiterhin nach besten Kräften unterstützen. Aus diesem Grund hatten wir im vergangenen Jahr die Möglichkeit zu Gesprächen sowohl mit OKR Dr. J. Feld als auch mit dem Kirchenpräsidenten Dr. V. Jung, in denen wir unsere Unterstützung anbieten, aber auch unsere Wünsche und Hoffnungen zum Ausdruck bringen konnten. Die gute und offene    Gesprächsatmosphäre hat uns im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung sehr positiv gestimmt. ..."

Der Verein will sich inhaltlich einmischen. Er will weiterhin die religionspädagogische Arbeit in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau fördern, unterstützen und solidarisch-kritisch begleiten. Auch eine Namensänderung soll geschehen. 


Deshalb lädt der Vorstand des Vereins alle Menschen ein, die unter den neuen Bedingungen die Support-Arbeit für Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Hessens Schulen unterstützen wollen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Februar 2011 um 17.00 – 19.00 Uhr im RPZ Schönberg ein. Zentraler Tagesordnungspunkt 
ist die „Umbenennung des Vereins“. Überlegungen gehen in die Richtung: Verein für Religionspädagogik in der EKHN.

In diesem Zusammenhang wäre auch zu diskutieren, in welcher -  auch finanzieller -  Form der Verein die neustrukturierte religionspädagogische Arbeit der EKHN unterstützen will.

Download des Dezemberbriefes in vollem Umfang...

Freitag, 10. Dezember 2010

Newsletter 115 / Dezember 2010 erschienen!

Der neue Newsletter des RPI ist verschickt worden.
Hier können Sie den Newsletter abonnieren!
Hier können Sie den Newsletter lesen!



INHALT


1. Der geflügelte Campesino
2. Niemand darf verloren gehen!
3. Schönberger Heft 4/2010 erschienen!
4. Vier besondere Veranstaltungen
5. Der besondere Hinweis: InfoBuch
6. Fundsachen im Web
7. Artikel zu Web, Kirche, Gott und das Netz
8. Neue Materialien
9. Neue Videos aus Religionspädagogik und Kirche
10. Evangelisch - Katholisch
11. Schönberger Verein: Wir machen weiter!
12. Linkliste für die Konfirmandenarbeit
13. Praxisideen Religion: Gott und die Welt (Vorankündigung)
14. Humor und Absurdes


Donnerstag, 9. Dezember 2010

Schönberger Heft 4/10 erschienen

Das neue Heft ist erschienen.
Der Titel: "Religionsuntericht und Kunst. Hintergründe - Unterrichtsideen - Methodische Hilfen.
"

Aus dem Inhalt:

Editorial- Harmjan Dam

Luther seriell oder: Kunst will erfahren werden - Andreas Mertin

Kunst im Kirchenraum - Markus Zink

Rot wie die Liebe! – Liturgische Farben im Religionsunterricht einer Förderschule - Susanne Sroka

Wie ich die Fantasie von Kindern ersticke – Die Malvorlage in der Grundschule - Volker Dettmar

Das Bad Sodener Hungertuch - Gabriele Marhold-Wormsbächer

Bibelhaus mit neuen Erlebnissen. Ab Frühjahr 2011 mit neuem Erlebnisraum zur Lebenswelt Jesu - Veit Dinkelaker

Interreligiöser Kalender Gießen 2011 (zum Herausnehmen) - Bernd Apel

Können Bilder gefährlich sein? - Wilhelm Gräb

Warum habt ihr so wenig Vertrauen? – Ikonen verstehen und malen lernen - Harmjan Dam

Bilder im schriftlichen Abitur - Harmjan Dam

Du sollst dir (k)ein digitales Bildnis machen – Unterrichtsideen für die Berufsschule - Volker Dettmar

Leitfaden zur Bildbetrachtung im Religionsunterricht in der Grundschule und Sek. I - Kyra Wachsner

Bildbetrachtung am Beispiel des Themas »Ihr werdet ›sehen‹,
dass ich euer Gott in der Mitte bin« (Grundschule/3.Klasse) - Kyra Wachsner

Das Kreuz mit Madonna – Ein Unterrichtsvorschlag zur Live-Version von »Live to tell« - Dirk Alpermann

Wegzehrung: Bin ich im Netz unsterblich? - Peter Kristen

Hilfreiche Internetseiten für Bilder im Religionsunterricht - Uwe Martini

Freitag, 15. Oktober 2010

Warten auf den Umzug

Auch Martinus Luther wartet auf den Umzug nach Dietzenbach. Wen wird er dort an seinem neuen Wirkungsort treffen?

Sonntag, 3. Oktober 2010

Kirchenleitung beschließt Standort

Die Kirchenleitung der EKHN hat in ihrer Sitzung am 30.9.2010 Dietzenbach als neuen vorläufigen Standort des Religionspädagogischen Institutes der EKHN beschlossen. Noch gibt es keinen festgelegten Zeitpunkt für den Umzug. Das neue Domizil ist das "Haus der Kirche" im Theodor Heuß Ring.

Samstag, 2. Oktober 2010

rpi virtuell Fachtagung 2010

Vom 1.-3.10 findet in Schönberg die Jahrestagung des rpi-virtuell statt 

Kommunizieren über den eigenen Glauben – Chancen und Grenzen online basierter Kommunikation

1,5 Milliarden Menschen – 20 Prozent der Weltbevölkerung – sind online. In Deutschland ist der Anteil der Internet-Nutzer auf über 67% gestiegen. Das Internet als Massenmedium erleichtert und fördert im Verbund mit anderen „neuen“ Medien die weltweite Ausdehnung von Kommunikationsbeziehungen. Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von der „Globalisierung der Medienkommunikation“. Jeder kann sich an den weltweiten Kommunikationsprozessen beteiligen, unabhängig von nationalen Begrenzungen oder politischen bzw. kulturellen Zugehörigkeiten oder Hierarchien. Das Internet ist der Ort der Kommunikation jenseits institutionalisierter Gesprächstrukturen. Es ist auch der Ort der Kommunikation über Glauben, Weltanschauung und Religion jenseits des oft institutionalisierten interreligiösen Dialogs.
Kinder und Jugendliche wachsen mit dem Massenmedium „Internet“ als Selbstverständlichkeit auf (Digital Natives). Die Möglichkeiten des Internet und der anderen „neuen“ Medien sind in das normale Alltagsleben integriert. Technische Hürden existieren kaum, das Mitmachnetz (Web 2.0) ist herkömmlich, Standard, nichts Neues. Damit ist ein entscheidender Unterschied zur Vorgängergeneration beschrieben (Digital Immigrant). Eltern, Lehrern, die Erwachsenen der Gesellschaft müssen sich trotzdem den Herausforderungen stellen, nicht zuletzt, um mit der nachfolgenden Generation auch künftig noch kommunizieren zu können.
In Fachvorträgen und Arbeitsrunden werden einzelne Aspekte des Themas zur Diskussion gestellt. Außerdem ermöglichen Kolleginnen und Kollegen Einblicke in die praktische Arbeit.
(Foto: Deuster)

Hier die Fotostrecke:

http://picasaweb.google.de/uwemartini23/FachtagungRpiVirtuell2010InSchonberg#

Freitag, 17. September 2010

Sexualisierte Gewalt – ein Thema für die Schule?!

Fortbildung für alle Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer der EKHN und interessierte Lehrkräfte im Fach Religion

Referentin: 
Anette Diehl
Mitarbeiterin der Beratungsstelle Notruf und Beratung
für vergewaltigte Frauen und Mädchen, Mainz
In Zusammenarbeit mit dem Referat Schule und Religionsunterricht der EKHN

Die Anforderungen an die Lehrkräfte in Bezug auf gesellschaftlich problematische Themen wie Sucht, Gewalt, etc. sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Von Schule als wichtiger Sozialisationsinstanz neben Familie wird erwartet, auf sämtliche Probleme von Kindern und Jugendlichen adäquat reagieren zu können.

Daneben bleibt für die Lehrenden im engen Korsett aus Lehrplan, Benotung und Erwartung der Eltern oft kaum Platz für die Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen zu den einzelnen Themen. Die Beschäftigung mit den brisanten Themen bleibt neben purer Informationsweitergabe und Verhaltenslisten nicht selten auf der Strecke.

Das Thema „Sexueller Missbrauch“ ist in den letzten Wochen und Monaten zu einem der brisanten gesellschaftlichen Themen geworden. Gerade in pädagogischen Zusammenhängen lässt uns dieses Thema oft ratlos zurück. Eine direkte und adäquate Reaktion fällt schwer.

Mit dieser Fortbildung wollen wir dazu beitragen dass Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer und andere Religionslehrkräfte sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt“ auseinandersetzen können. Sie sollen die Möglichkeit haben, eigene Handlungsoptionen zu erkennen, für das Thema im eigenen pädagogischen Arbeitsumfeld sensibilisiert werden und Achtsamkeit einüben. 

Schwerpunkte der Fortbildung:


•        Erkennen der eigenen Einstellungen und Vorurteile und der eigenen Kompetenzen
•        Wahrnehmung und Reflexion der verinnerlichten Bilder zum Thema Sexualisierte Gewalt
•        Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen von Betroffenen
•        Erkennen von Geschlechtsstereotypen und Rollenzuschreibungen
•        Erkennen der individuellen Grenzen und der Grenzen des eigenen beruflichen Handelns durch vorgegebene Rahmenbedingungen
•        situationsangemessener Umgang mit Beteiligten anhand von Fallbeispielen
•        Überblick über Hilfseinrichtungen
•        juristische Wege

Akkreditierung: Die Veranstaltung ist für Hessische Lehrkräfte beim IQ akkreditiert mit 10 Leistungspunkten.

Dienstverpflichtend: Die Fortbildung ist für alle hauptamtlichen Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer der Ev. Kirche in Hessen und Nassau dienstverpflichtend. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die Sie bitte bis zum 31. Mai 2011 bei Ihrem zuständigen Kirchlichen Schulamt (KSA) einreichen. 

Termine und Orte: Die Fortbildungsveranstaltung wird an insgesamt 10 Terminen in allen Regionen der EKHN durchgeführt. Sie können an jeder Veranstaltung teilnehmen, unabhängig on Ihrem Dienstort.

Kosten: Für Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer ist die Veranstaltung kostenfrei.

Für alle anderen Teilnehmer/innen wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 15,- Euro erhoben.


Die Termine:
Dienstag
14.12.2010
Frankfurt
Dienstag
25.01.2011
Gießen
Mittwoch
02.02.2011
Darmstadt
Mittwoch
09.02.2011
Herborn
Freitag
18.02.2011
Frankfurt
Dienstag
01.03.2011
Nassau
Mittwoch
16.03.2011
Mainz
Dienstag
29.03.2011
Gießen
Mittwoch
06.04.2011
Herborn
Dienstag
19.04.2011
Darmstadt

Infos und Anmeldung bei Ihrer regionalen Arbeitsstelle des RPI  der EKHN oder: info(at)rpi-ekhn.de

Siehst du mich?


 Siehst du mich? Zur inklusiven Konfirmandenarbeit
Broschüre (16 Seiten), erarbeitet von Birgit Biesenbach und Sönke v. Stemm, hrsg. von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Hannover/Darmstadt 2010.

Die Handreichnung möchte werben für eine Inklusive Konfirmandenarbeit, ohne zu fordern. Sie möchte den Blick für die Perspektive der Jugendlichen mit Behinderungen und deren Eltern eröffnen. Sie möchte motivieren, sich auf Jugendliche mit Behinderungen und deren Eltern einzulassen, und den Blick auf die Chancen und Bereicherungen für die Konfirmandenarbeit lenken.
Auf diese Weise soll die Diskussion um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in unsere Gesellschaft und in die Kirche weiter vorangetrieben werden.
Dazu enthält die Broschüre Informationen und Entscheidungshilfen, Adressen von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zum Nachfragen und eine Liste mit weiterführnder Literatur.
Sie erhalten die broschüre bei uns im RPI: shop@rpi-ekhn.de

Freitag, 27. August 2010

Klausur der Studienleiter

Vom 25.-28.8.2010 waren die Studienleiter des RPI auf Klausur in Eisenach. Im "Haus Hainstein" mit Blick auf die Wartburg erarbeiteten wir die Stellenprofile der Mitarbeiter/innen des neuen Institutes.  Gute Tage! Als neue Aufgabenfelder konnte das große Thema der"Inklusion" eröffent werden. Hier ist in Zukunft Wolfgang Wendel von der RPI Arbeitsstelle Herborn Ansprechpartner. Er wrid auch die Vikarsausbildung im RPI koordinieren. Frau Annegret von Dahl von der Arbeitststelle Nassau ist unsere Fachfrau für Ev. Schulen. Außerdem bearbeitet sie verantwortlich das Feld "Interreligiöser  Dialog".  Damit konnten wir die Neustrukturierung des Insitutes auch für eine  inhaltliche Veränderung und Weiterentwicklung nutzen und wichtige Zukunftsthemen im Hause verankern.

Bilderalbum in Picassa

Donnerstag, 19. August 2010

Jahresprogramm 2010 / 2011 im Print erhältlich!

Das neue Fortbildungsprogramm des RPI der EKHN (gemeinsam mit dem pti der EKKW) ist nun im Print erschienen und beim RPI erhältlich.

Sie können es in drei Teilen auch Downloaden als PDF Datei:


Teil 1
Teil 2
Teil 3

Das neue Schönberger Heft ist erschienen

Schönberger Heft 3/2010
Heft 151,  40. Jahrgang

Im Web auf der Seite www.rpi-ekhn.de

Ab 1. August 2010 treten in Rheinland-Pfalz in der Grundschule die neuen Bildungsstandards Religion in Kraft. Anne Klaaßen stellt in diesem Heft im zweiten Beitrag den sog. »Teilrahmenplan« vor. Sie hat  intensiv an der Erstellung des Planes mitgearbeitet. Er ist für alle Bundesländer interessant, weil das neue Curriculum sich durch die Kompetenzorientierung von alten Lehrplänen unterscheidet. Auch wenn man den Begriff »Bildungsstandards« bundesweit immer weniger hört, die damit verbundene Kompetenzorientierung wird sich, so ist unsere Einschätzung, in allen Schulformen durchsetzen. Auch die Hessischen Lehrerinnen und Lehrer bekommen hier eine konkrete Anschauung auf das, was auf sie  zukommt. Die zehn Argumente, die dafür sprechen, hat Anne Klaaßen auf der folgenden Seite zusammengestellt.

Was der Erwerb von (Teil)Kompetenzen für eine konkrete Unterrichtsreihe bedeutet, verdeutlicht sie dann in dem dritten Beitrag am Beispiel Beten: »Hört Gott unser Beten?«. Vieles kommt dann in der Reihe zusammen: die komplexe Anforderungssituation, die möglichen zu vermittelnden Kompetenzen, das russische Märchen der Varenka, Psalm 23, Dürers »Betende Hände«, das Vaterunser usw. Exemplarisch zeigt Anne Klaaßen, dass hier neues Denken gefragt ist, bei dem die Inhalte den Kompetenzen zugeordnet werden.


Kinder ernst nehmen, das ist auch der Duktus des Beitrages von Prof. Dr. Anita Müller-Friese. Sie war früher im RPZ als Kollegin für den Bereich Förderschule zuständig, arbeitet jetzt in unserem Partnerinstitut in Karlsruhe. Mit dem hier abgedruckten Beitrag hat sie ihre Dozentur an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe angetreten. Der Titel ist eine Schüleraussage zu Jesus Christus: »Vielleicht ist er ja auch so was wie Gott?« Die vielen spannenden Äußerungen der Kinder und Anita Müller-Frieses Folgerungen zeigen, dass es sich lohnt, in der Grundschule zu theologisieren und dabei paradoxe und schwierige christologische Fragen nicht auszusparen!

Auch in der Wegzehrung stellt Peter Kristen das Kind in die Mitte: Was Kinder zum Gedeihen brauchen.

Vor allem durch die Kirchenleitungs- und Synodalentscheidungen zur Schließung des RPZ-Tagungshauses  in Schönberg (die bis spätestens Oktober 2012 umgesetzt wird) wird sich in der Unterstützungsstruktur der Religionspädagogik in der EKHN viel ändern. Das Religionspädagogische Amt (RPA) wird per 01.08.2010 zu fünf »Kirchlichen Schulämtern« (KSA), die sich stärker verwaltungstechnischen Fragen widmen. Das RPZ wird zum RPI,  ein »Religionspädagogisches Institut«, das sowohl zentral wie regional Fort-,  Weiterbildung und Beratung anbietet. Wie diese Struktur in Einzeln aussieht, beschreiben die Beiträge am Ende dieses Schönberger Heftes.

10 gute Gründe für einen kompetenzorientierten Religionsunterricht - Anne Klaaßen

Teilrahmenplan (TRP) Evangelische Religion Grundschule Rheinland-Pfalz. Eine Lesehilfe- Anne Klaaßen

Hört Gott unser Beten? – Von der Kompetenz zur Unterrichtsstunde - Anne Klaaßen

 »Vielleicht ist er ja auch so was wie Gott?« Christologie in der Grundschule?! - Anita Müller-Friese

Wegzehrung: Was Kinder zum Gedeihen brauchen - Peter Kristen

Die Neuordnung der Religionspädagogik in der EKHN. 

Vom RPZ zum RPI. Wie verändert sich die religionspädagogische Landschaft der EKHN? Ein Gespräch mit dem Direktor des neuen RPI der EKHN, Pfarrer Uwe Martini

Gebietskarte der EKHN mit den Kirchlichen Schulämtern und regionalen Religionspädagogischen Instituten


Übersichtstabelle der regionalen kirchlichen Stellen der EKHN Umschlag-Rückseite

Montag, 16. August 2010

RPI in der Lichtkirche

RPI auf Betriebsausflug

Am 16.8.2010 ging das alte und neue Team des RPZ / RPI auf Tour. Wir besuchten die Lichtkirche auf der Landesgartenschau in Bad Nauheim. Pfarrerin Schwier hieß uns willkommen und betreute uns hervorragend. Das Wetter war bescheiden, aber wir hatten dennoch Zeit auch mal Gespräche zu führen, die sonst im Arbeitsalltag gar nicht möglich sind. Besonders schön und wichtig, dass die Mitarbeiterinnen der neuen regionalen Arbeitsstellen Herborn und Nassau mitgekommen waren.

Hier die Fotos des Tages: http://picasaweb.google.com/uwemartini23/Betriebsausflug2010

Sonntag, 15. August 2010

"Für alle eine faire Chance auf Bildung"

Pressemeldung der EKHN:


Kirchenpräsident Jung äußert sich zum Schulbeginn und sieht die Kirche in der Mitverantwortung

Darmstadt, 16. August 2010. Auf die elementare Bedeutung von Bildung für die Entwicklung des einzelnen Menschen und der Gesellschaft hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Dr. Volker Jung zum Schulbeginn am Montag in Darmstadt hingewiesen. Jung, der am Montag in Laubach (Vogelsberg) einem Schulanfangsgottesdienst hält, sagte: „Es dürfen keine hohen Mauern um das Wissen gebaut werden; alle müssen eine faire Chance auf Bildung erhalten.“ Gleichzeitig müsse die Schule Menschen aber auch dazu ermuntern, auf das Wissen zuzugehen und ihre Chancen wahrzunehmen. Damit das gelinge, müssten Schülerinnen und Schüler individuell als Person gefördert werden. „Nur Persönlichkeiten können Personen fördern. Hier ist jede einzelne Lehrerin, jeder einzelne Lehrer ganz besonders gefordert.“ Jung bezeichnete dies als „sehr anspruchsvolle Aufgabe“, denn es gehe nicht nur um Fachwissen und Sachverstand, sondern auch um „Menschlichkeit und Authentizität.“

Unterschiedliche soziale und kulturelle Herkunft schaffen zu hohe Mauern

Besondere Beachtung verdienten Jung zufolge soziale und kulturelle Unterschiede. Derzeit werde „Steinschicht um Steinschicht die soziale Mauer zwischen Armen und Reichen höher“. Zudem besitze schon jetzt jedes dritte Kind in der Grundschule einen Migrationshintergrund. „Wir müssen aufpassen, dass die Mauer zwischen den Kulturen nicht zu hoch zum Überspringen wird. Eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der Schule ist es für mich deshalb, Mauern abzubauen, die durch die soziale oder kulturelle Herkunft von Schülerinnen und Schülern aufgetürmt werden.“, sagte Jung. Für die Kirche sieht er dabei „eine ganz besondere Verantwortung“, die aus dem christlichen Menschenbild erwachse. Es gehe davon aus, dass alle Menschen Gottes Ebenbilder sind. „Dies ruft uns heute dazu auf, allen Menschen mit Respekt zu begegnen - unabhängig von ihrer sozialen Stellung oder kulturellen Herkunft.“, sagte Jung.

Darmstadt, 15. August 2010

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

 

Freitag, 13. August 2010

Fotostrecke zu den Schönberger Tagen

Manchmal sagen Bilder einfach mehr... als noch so viele Worte. Sie finden sowohl zu den Schönberger Tagen, als auch zu dem Konzert von Celtic Chakra jeweils eine Fotostrecke auf Picassa.

Die Adressen sind folgende:

Fotos vom Konzert am 10.8.2010

Fotos von den Schönberger Tagen